Long Exposure ist einer der kreativsten Ansätze zur Porträtfotografie. Es verleiht diesem verträumten, künstlerischen Look, der Menschen sofort anzieht.
In diesem Leitfaden werden wir untersuchen, wie Porträts mit Long Exposure aussehen können und wie man dies erreicht, ohne spezialisierte oder teure Ausrüstung zu benötigen.
Wie man Long-Exposure-Porträts macht: Technische Aspekte
Long-Exposure-Porträts verbinden Kreativität und Kontrolle. Während die künstlerischen Ergebnisse spontan oder surreal wirken können, erfordert dies tatsächlich eine durchdachte Planung.
Wesentliche Ausrüstung
Zunächst müssen wir sicherstellen, dass wir die richtige Ausrüstung haben. Wie bereits erwähnt, benötigen Sie nicht die neueste oder teuerste Ausrüstung.
• Stativ: Ein wichtiges Ausrüstungsteil ist ein Stativ. Mit offener Verschlussöffnung für längere Zeit können Hand-Erschütterungen zu unscharfen, verwackelten Bildern führen.
Long-Exposure-Porträt-Einstellungen
Long-Exposure-Porträts handeln von Balance – Bewegung erfassen, während man die Kontrolle über Belichtung und Schärfe behält. Die wichtigsten Einstellungen sind:
Verschlusszeit – Steuert, wie lange der Verschluss offen bleibt; das Kernelement der Long Exposure. Stellen Sie dies zuerst ein. Versuchen Sie zwischen 1s und 4s zu beginnen.
Long-Exposure-Porträt-Techniken
Es gibt ein paar Möglichkeiten, sich einer Long-Exposure-Aufnahme für die Pose Ihres Motivs zu nähern. Sie können zwischen einer statischen oder bewegten Pose wählen.
1. Verwendung einer statischen Pose mit Bewegung drumherum
Die Idee, einen Long-Exposure-Shot mit einer statischen Pose zu machen, mag überflüssig erscheinen. Aber es geht darum, was Sie um Ihr Motiv herum tun.
2. Erfassung von Bewegung in der Aufnahme
Erfassen Sie Ihr Motiv bei Aktionen für einen dynamischen Long-Exposure-Shot. Dies können Aktionen wie Tanzbewegungen, Sprünge oder Haarflipps sein.
3. Kombination von Long Exposure mit Blitz
Dies ist ein technischerer Ansatz, kann aber hochkreative Aufnahmen erzeugen, die die Aufmerksamkeit Ihres Publikums erregen. Es ermöglicht es Ihnen, sowohl Bewegung als auch Gesichtsmerkmale zu erfassen.
Top-Tipp: Nutzen Sie Rear Curtain Sync. Dies löst den Blitz am Ende der Belichtung aus, nicht am Anfang. Das Ergebnis ist ein natürlicherer, präziserer Look.
Nachbearbeitung: Bearbeitung mit Aperty
Sobald Ihre Fotositzung abgeschlossen ist, ist es Zeit zu beginnen, die Bilder zu bearbeiten. Wir werden Aperty verwenden, die spezialisierte Porträte-Software.
Schritt 1: Bild importieren
Beginnen Sie damit, einen Projektordner zu erstellen, um Ihre Arbeit organisiert zu halten. Klicken Sie auf das Ordner-Symbol in der oberen Leiste und wählen Sie Projekt erstellen.
Schritt 2: Grundlegende Bearbeitung
Nachdem Sie Ihr Long-Exposure-Porträt erfasst haben, ist es Zeit, eine starke Bearbeitungsgrundlage zu schaffen. Konzentrieren Sie sich in dieser Phase auf die Verbesserung der Belichtung und des Kontrastes.
Schritt 3: Retuschierung & Umgestaltung
Traditionell kann dieser Prozess extrem zeitaufwändig sein. Aber Aperty ist hier, um den Tag zu retten und Ihre Bearbeitungen schnell abzuschließen.
• Makelentfernung: Kleine Ablenkungen wie Akne, Rötung oder ungleichmäßige Flecken können schnell mit dem Blemish Removal-Tool entfernt werden.
• Augen: Hellen Sie die Augen auf, schärfen Sie sie oder fügen Sie etwas Sättigung hinzu, um sie hervorzuheben, besonders wenn Ihre Belichtung aufgrund der langen Belichtungszeiten niedriger war.
Schritt 4: Kreative Tools & Farbabstimmung
Jetzt können wir die Bewegung und Energie Ihres Fotos verbessern. Long-Exposure-Aufnahmen enthalten oft Licht-Trails, und wir möchten diese hervorheben.
Schritt 5: Exportieren Sie das Ergebnis
Sobald Sie mit Ihren Änderungen zufrieden sind, ist es Zeit, Ihr Bild zu exportieren. In Aperty ist der Exportprozess unkompliziert – wählen Sie einfach das Ausgabeformat aus.
Die Bottom Line
Long-Exposure-Porträts sind eine kraftvolle Möglichkeit, Bewegung und Emotion in einen einzigen Frame zu bringen. Sie ermöglichen es Ihnen, Energie zu erfassen,





