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So positionieren und winkeln Sie den Körper für bessere Porträte

4. November 2025
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Mit Models zu arbeiten bringt eine spannende Dynamik in unsere Fotoshootings. Sie helfen nicht nur, Ihre Botschaften und Geschichten effektiver zu vermitteln, sondern helfen auch Ihren Betrachtern, sich mit Ihren Bildern zu identifizieren.

Das Erlernen der Zusammenarbeit mit Models ist ein neuer Skill-Set, der verschiedene Elemente umfasst. Zunächst müssen Sie verstehen, wie Sie die beste Performance aus Ihrem Model herauskitzeln und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre bewahren.

Grundlagen für die Arbeit mit Models

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Hier ist ein schneller Leitfaden, um das Beste aus Ihrem Model herauszuholen:

No Limits, Just Creativity – Pick a Plan & Start Editing
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Wichtige Posentechniken

Bewaffnen Sie sich mit einem Katalog von Posen, mit denen Sie Ihr Model anleiten können, damit Sie nicht während des Shootings ratlos sind.

Stehen

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Gewichtsverteilung

Bewegung

Ganzkörper-Posen mit dynamischer Bewegung verleihen Ihrem Bild Spannung. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Ihr Thema Energie und Spaß erfordert.

Hände und Arme Positionierung

"Was soll ich mit meinen Händen machen?" ist eine Frage, die wir alle kennen, aber es gibt viele Wege, um unbequeme Handhaltungen zu vermeiden.

Winkel mit Gliedern schaffen

Vermeiden Sie unnatürliche, steife Posen, indem Sie Ihr Model ihre Ellbogen, Knie und Handgelenke beugen. Dies schafft Form in Ihrem Bild und wirkt natürlicher.

Sitzen

Das Hinzufügen von Möbeln zu Ihrem Schuss kann stilisierte und interessante Kompositionen entwickeln und öffnet ein ganzes neues Gebiet von Körperhaltungen.

Haltung und Ausrichtung

Wenn Sie nicht für ein Projekt über Bürostühle arbeiten, die gute Haltung fördern, haben Sie keine Angst, kreativ mit der Haltung zu werden.

Hände und Arm-Platzierung

Das Sitzen auf einem Stuhl ermöglicht dem Model natürlichere und komfortablere Handhaltungen, anstatt sie hängen zu lassen.

Beine

Nun, da die Beine näher am Gesicht des Models sein können, können wir sie zur Rahmung und für Leitlinien verwenden. Lassen Sie das Model die Beine kreuzen oder anwinkeln.

Es gibt Zeiten, in denen steife Posen funktionieren, wie in quirky symmetrischen Aufnahmen. Aber in den meisten Fällen möchten Sie natürliche und entspannte Posen.

Sofern du nicht ein Projekt für einen Schreibtischstuhl machst, der gesunde Haltung fördert, scheue dich nicht, kreativ mit den verschiedenen Posen zu sein, die dein Modell in einem Stuhl einnehmen kann. Werde unkonventionell und finde verschiedene Wege, wie dein Modell mit der Umgebung interagieren kann. Das kann bedeuten, sich komplett zur Seite zu lehnen, Beine hoch oder runter, quer über dem Stuhl zu liegen oder sich sogar über die Lehne zu beugen. Daraus können aufregende und interessante Kompositionen entstehen.

Verwenden von Winkeln zur Verbesserung von Porträten

Auf einem Stuhl zu sitzen erlaubt dem Modell natürlichere und bequemere Hand-Platzierungen, statt sie unbeholfen an den Seiten hängen zu lassen. Hände können nun auf den Armlehnen oder im Schoß platziert werden. Wie oben kannst du die Hände nutzen, um das Gesicht zu rahmen und andere interessante, blickfangende Posen zu schaffen.

Das Ändern des Winkels, aus dem Sie fotografieren, kann unterschiedliche Eindrücke auf Ihren Betrachter hinterlassen. Diese Eindrücke sind oft subtil, können aber effektiv sein.

Da die Beine nun näher am Gesicht des Modells sein können, können wir sie zum Rahmen und für führende Linien nutzen. Lass das Modell die Beine anziehen und dynamische Posen schaffen, die die Aufmerksamkeit aufs Modell lenken.

Häufige Fehler, die man vermeiden sollte

Winkel zur Verbesserung von Porträts nutzen

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Den Winkel zu ändern, aus dem du fotografierst, kann unterschiedliche Eindrücke beim Betrachter hinterlassen. Diese Eindrücke sind oft unbewusst, was es entscheidend macht, dass deine Winkel zu den Zielen und dem Thema deines Shootings passen:

• Augenhöhe: Mit deiner Kamera auf Augenhöhe deines Motivs kannst du eine stärkere Verbindung zwischen Motiv und Betrachter schaffen. Es kann das Modell auch nahbarer und sympathischer wirken lassen. • Hoher Winkel: Mit nach unten gekippter Kamera entwickelst du ganz andere Konnotationen als auf Augenhöhe. Dein Motiv mag dem Betrachter kleiner, schwächer oder sogar verletzlich erscheinen. Wenn dein Ziel also ist, dass dein Motiv mächtig und heroisch wirkt, solltest du diesen Winkel um jeden Preis vermeiden. • Niedriger Winkel: Mit nach oben zum Modell gekippter Kamera schaffst du die klassische Heldenpose-Komposition. Dieser Winkel lässt dein Modell größer wirken und schafft ein Gefühl von Dominanz und Autorität. Wenn du beim Betrachter einen Eindruck hinterlassen willst, der ihm Respekt vor deinem Modell und den angestrebten Themen abnötigt, ist das der Winkel für dich. Dein Kamerawinkel muss zu den Themen passen, die du anstrebst. Häufiger sieht man Augenhöhe- und Niedrigwinkel-Aufnahmen in der Porträtfotografie. Diese Winkel sind weitaus schmeichelhafter für dein Modell und hinterlassen einen starken Eindruck beim Betrachter, während hohe Winkel meist genau das Gegenteil bewirken.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

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